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EFC-Bericht: SG Eintracht vs. Werder Bremen

da sinn mer widder do. Fix unn ferdisch awer glicklisch mit 3 Punkten im Gepäck dos (kei Dos Cola) Eagles-Presidentes Mojoenator unn de Oly Occeán on Tour zum letzten Heimspiel unserer magischen SGE gegen die Fischköpp aus Bremen.

 

Unsere Fahrt ging entspannt los, mit einem kurzen Zwischenstopp an der Tanke und für jeden eine Mass... Kaffee glitten wir sanft auf die Autobahn mit dem Ziel unsere Eintracht zum 8. Heimsieg zu peitschen, apropos Peitsche, die Russenpeitsche sass uns schon leicht im Nacken, aber der leichte Sommerschal hielt uns diese erst einmal vom Leibe. Unterwegs trafen wir dann noch beim Pinkelstopp Höhe zwischen Mannheim unn Bergstrasse, also kurz hinner Heilbronn:-) die FREAKS, mit denen wir noch vergnüglich plauderten, um dann auch mal einen gemütlichen Schoppe zu petze, für was doch so ein Weihnachtskalender alles gut ist und was sich so dahinter verbirgt, für Mojoe ein leckeres Kölsch unn für misch en scheenes Herforder, jedenfalls kei Dos Cola, gell Mojoe:-)
Während der Weiterfahrt hatten wir's von alten Adlerzeiten und von ganz alten Adlerzeiten aber auch von neuen, der jüngeren Eintracht-Geschichte halt...eh der neuen Saison und schnell waren wir uns einig, dass wir heute den Bock, net den Blaue, umstossen würden, hatten wir beide doch bisher eine weisse Weste, was sich ja auch bewiesen hat. Im Waldstadion angekommen und ein Pinkelstopp weiter,schlug uns erst einmal wieder die fast schon vergessene Russenpeitsche ins Gesicht, Mojoe ging noch zum Wach, um sich mit Adlerfreunden aus dem ostsibirischen Frankfurter Vorort zu treffen und ich machte mich auf die dieses Mal ganz dicken Socken, um unsere 2 übrigen Dauerkarten an die Leut zu bringen, was mir auch allerdings zeitversetzt gelang, da ich am Zaun Eingang Gleisdreieck fast fest gefroren bin, musste erst einmal etwas heisses her, der Äppelwoi und die geklappte Kartenaktion beruhigte erst einmal mein Gemüt, im Stadion angekommen, stellte ich fest, dass sich das mit der Uhrzeit 18.30 für mich noch net so eingebrannt hat, ich ging von 18.00 aus und war um 17.50 im Stadion und wunderte mich über halbleere Ränge:-(.
Also noch schnell zu einem Plausch zu den Otzberger Adlerfreunden in den Block 38. Als ich zurückkam erwartete mich Mojoe auch schon und wir stimmten uns auf das bevorstehende Spiel ein. Dann kam auch schon Mirko Förster und nach einem immer wieder aufs Neue Gänsehaut erzeugendem "Im Herzen von Europa", die gemeinsame Aufstellung, danach Tankard und die Mannschaften liefen ein. Die ersten 12.12 das obligatorische Schweigen auf Seiten beider Fanlager, wenn man im Stadion sitzt, wird einem dieses Horrorschweigen noch viel bewusster, liebe Verantwortlichen, seht und vor allem hört bitte genau hin, und dann wisst ihr, was den Fussball so erlebens und liebenswert macht, es geht nur mit uns Fans, Fans und damit meine ich die wahren, sind die Seele unseres Spiels, und kein Spielball und keineswegs nur schmückendes Beiwerk, was man auf Knopfdruck anschaltet, um Stimmung zu erzeugen.

Zum Spiel ist folgendes zu sagen: 1. Halbzeit, Abtasten, offenes Spiel, wir optisch überlegen, die Bremer mit den etwas besseren Chancen. Schiri bringt durch die Kartenflut für uns unnötigen Hektik rein, auf beiden Seiten nicht gleich gewichtet, 0-0zur Pause, na ja.

2. Halbzeit: grandios. der japanische quirlige Flügelflitzer setzte gleich mal ein Zeichen, uns war klar, die Mannschaft will mehr. Kurz danach mustergültige genau getimte Flanke von Oczipka (Torvorlage 8!!!) auf unseren Alexander den Großen, der steht eine gefühlte Ewigkeit in der Luft und wuchtet den Ball wie einst Schädel-Harry zum 1-0 in den Winkel. Einige Minuten danach fiel der unglückliche aber nicht unverdiente Ausgleich. Doch unsere Adlerelf schüttelte auch das aus den Klamotten und Pirmin fasste sich ein Herz und zog beherzt aus gut und gerne 30m ab und der Ball schlug direkt im vom Schützen aus linken unteren Toreck ein, ein absolutes Traumtor. 2-1 für unsere magische SGE. Einen Wimpernschlag später holt sich Oli einen bereits verloren geglaubten Ball beherzt mit ganz viel Willen wieder, passt klug in die Mitte und Stefan Aigner braucht nur noch den Fuss hinzuhalten,
Tor für unsere Eintracht 3-1, was für ein Doppelschlag, Mojoe und ich kamen aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Bremen steckte aber nicht auf, Kevin rettete noch einige Male in Weltklasse-Manier, aber wir spielten und kämpften, als gebe es kein Morgen, allen voran, unser Schweizer Uhrwerk, unser Kopf, unser Kapitän Pirmin Schwegler, er machte schon sehr viele gute und auch sehr gute Spiele für uns, aber gestern in der 2. Halbzeit sein Bestes, was nicht nur an seinem Weltklassetor lag, es kam die 90. min, wir sangen und lagen uns beim Eintracht-Walzer in den Armen und unser Japaner setzte nach prima Zuspiel von Sebi Jung das Sahnehäupsche druff, 4-1. Kurz danach war Schluss, welch eine phantastische Rückmeldung der Mannschaft nach der englischen Woche, wir stehen jetzt nach 16 Spieltagen mit stolzen 27 Punkten da, wo wir hingehören, auf Platz 4, ich könnt immer noch platze vor Stolz, was für eine Mannschaft, so viel Verve, Herz und Wille. Nach dem Spiel machte sich die Mannschaft noch zur mehr als verdienten Ehrenrunde auf im Nikolauskostüm, Attila, "flog" stolz hinterher, wir sangen noch mit der Mannschaft schöne Lieder, u.a. unser neues Lied:

Ob Madrid, Rom oder London,
Moskau, Wien oder Athen,
Ob mit Bus oder Bahn oder Flugzeug
scheissegal
EINTRACHT FRANKFURT INTERNATIONAL

Nach einem krzen Abschiedsschoppen beim Wach und Geplauder und Gesängen unter uns Adlern machten sich Mojoe und ich wieder auf den Heimweg Richtung Stuttgart mit Zwischenstopp für Schnitzel, Weizen und Spezi (für den Fahrer) kamen wir erschöpft aber mehr als zufrieden nachts zu Hause wieder an.

Adlergrüße von Mojoe und Oly

Bewertung: 5 / 5

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Sonntag vormittags in Stuttgart… Ein sonniger Tag. Etwas schwerfällig schäle ich mich aus dem Bett. Trotz des mal wieder nicht wirklich erfolgreichen Auftritts unserer Profis gestern beim VfB, war es doch ein ebenso unterhaltsamer wie lustiger Tag und Abend im Kreise der EFCler und befreundeter Eintracht-Fans gewesen. Und der Genuss diverser alkoholischer Getränke von der Mittagszeit bis in den späten Abend hat dann doch auch gewisse nachhaltige Aspekte. ;-)

 

 

Hadde, der bei uns übernachtet hatte (was’n Wortspiel!), ist schon auf und scheint fit und munter. Schnell hole ich mir einen Kaffee und eine Runde Aspis und dann ist es auch schon Zeit aufzubrechen. Schließlich haben wir uns mit einigen EFClern um 11 Uhr zum Brunchen verabredet. Das Handy piepst, SMS:Aha, Mojoe sagt ab. Alkoholhaltige Getränke… Ich sag’s ja.

Pünktlich um 11 laufen wir im Arc-Hotel ein und genießen ein leckeres Frühstücksbuffet in netter Runde. 90 Minuten und etliche Kaffee später, ist es dann Zeit, dass Oly und ich uns wieder auf den Weg Richtung Stadion machen. Der Kopf ist wieder klar, die Sonne scheint und der Wind pfeift in kräftigen Böen. Wir haben uns vorgenommen, auch bei unserem „2. Heimspiel in Stuttgart“ des Wochenendes zugegen zu sein. Zumal das Spitzenspiel der U17-Bundesliga Staffel Süd-Südwest zwischen dem VfB und der Eintracht ja ein echtes Highlight ist: Zweiter gegen Erster! Unsere junge Mannschaft um Trainer Alex Schur ist ja noch immer ungeschlagen!

Gegen 13 Uhr sind Oly und ich am Eingang des Robert-Schlienz-Stadions. Noch alles verrammelt. Der Wind pfeift. Wir entschließen uns zu einem kleinen Spaziergang rund um das benachbarte Neckarstadion (aka Mercedes-Benz-Arena). Tut gut, um den Kopf endgültig wieder klar zu kriegen und die Ereignisse von gestern nochmals, inspiriert vom Ort des Geschehens, Revue passieren zu lassen.

Wieder zurück am Robert-Schlienz-Stadion sind die Tore geöffnet, HipHop dröhnt aus den Lautsprechern und die beiden U17-Teams sind zum Warmmachen auf dem Platz. Wir postieren uns hinter der Eintracht-Bank, auf der Schui zunächst seelenruhig thront, während sein Assistenztrainer das Aufwärmprogramm leitet.

Anpfiff dann kurz nach 14 Uhr. Abtasten der beiden Teams. Der stürmische und böige Wind macht lange und hohe Bälle zu einem gewissen Glücksspiel. Man kann trotzdem schnell erkennen, dass hier zwei Top-Teams auf dem Platz stehen. Die Eintracht erarbeitet sich ein gewisses Übergewicht. Das 1:0 nach einer knappen halben Stunde per Foulelfmeter durch Sonny Kittel. Wenig später trifft Patrick Schorr nach einem sehenswerten Angriff zum 2:0. Unseren Jungs geben die beiden kurz aufeinander folgenden Treffer offensichtlich die notwendige Ruhe und Sicherheit, um ihr Passspiel - 2 bis 3 Kontakte und dann schnell in die Spitze stoßen - jetzt auch besser umzusetzen. Aber auch den widrigen Wetterverhältnisse geschuldet springt bis zur Pause kein weiterer Treffer dabei heraus.

Während der Halbzeit trifft dann auch Kata mit Adler-Nachwuchs Ravil im Stadion ein.

Anfangs sieht es so aus, als sei das kein so gutes Omen für die kleinen Adler, denn kurz nach der Pause fällt der Anschlusstreffer durch einen Foulelfmeter der Schwaben, verursacht durch unseren hinterher kreuzunglücklichen starken Keeper Aykut Özer. Ihm wird eine Rettungsaktion am Strafraumeck gegen einen heranstürmenden Stuttgarter als Notbremse ausgelegt und er somit mit „Rot“ zum vorzeitigen Duschen geschickt. Eine für uns sehr zweifelhafte Entscheidung, Elfmeter vertretbar aber nicht zwingend „Rot“ für den Eintracht-Schlussmann, der letztlich einfach nur stehen geblieben ist. Es kommt dann sogar noch schlimmer: 20 Minuten vor Schluss sieht auch noch Verteidiger Patrick Söder gelb-rot und auch diese Entscheidung ist unseres Erachtens zu hart und wird auch auf der Eintracht-Bank entsprechend kommentiert. Jetzt heißt es kämpferisch dagegen halten, was die Jungs auch mit Bravour erfolgreich tun.

Schlusspfiff! Riesenjubel unserer SGE! Wir haben es tatsächlich mit 9 gegen 11 geschafft, den Vorsprung über die Zeit zu retten und haben damit aktuell 5 Punkte Vorsprung auf den VfB (der aber noch ein Nachholspiel hat). Die Jungs fallen sich in die Arme. Schui läuft allein über den Platz, fasst sich mit seinen Händen an den Kopf und man merkt, welche Spannung nach dieser 2. Halbzeit nun von ihm abfällt. Ein bisschen erinnert mich das Bild an Franz Beckenbauer nach dem WM-Finale 1990… Auch wir applaudieren kräftig und feiern die Jungs. Zum Abschied klatscht uns Schui alle noch mal ab und kommentiert: „So ein Spiel gewinnt man doch immer gern!“

Dem ist nichts hinzuzufügen! … Und die Moral von der Geschicht’: Kata und Ravil, der sein erstes Eintracht-Spiel gesehen (naja…) hat, dürfen wieder mitkommen zur Eintracht!

 

Exiladler & Oly

Bewertung: 5 / 5

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[Freitag]

Die Planung war zu Ende, das Ziel A&O Hostel in HH bekannt und alle Tix gelöst. So entspannt hat selten eine Auswärtsfahrt angefangen. Oly und ich beschossen den Tag gemeinsam zu beginnen. Daher trafen wir uns bereits eine Stunde vor Abfahrt nach HH.

 

 

Mit eine sehr sehr kurzen Einkaufsliste [Essen und Bier] machten wir uns auf die Socken um die letzten Besorgungen zu erledigen. Den VfB Flaschenöffner ließen wir links liegen und entschieden uns doch für ein Allroundflaschenöffner [Öffner, Methanlager, Feuerstein] der FA BIG.

Komplett ausgerüstet ging es zum Gleis wo der IC bereits wartete. Auf den uns zugedachten Plätzen angekommen stellten wir fest, dass die Bahn trotz leerem Wagen es geschafft hatte unsere reservierten Plätze diagonal im Raum zu verteilen. OK dann doch eben der Viererplatz mit Tisch. Hier gibt es auch die entsprechende Ablagemöglichkeiten. Inzwischen ist es 11:27 Uhr und der IC setzt sich mit einem Ruck in Bewegung. Hamburg wir kommen. YEAH!!!

12:05 uns beschlich der Verdacht dass uns der Ladenbesitzer beschissen und und wir entschieden den Allroundöffner lieber gleich zu testen – Glück gehabt das Erste [I]ist offen! Die Fahrt zog sich ziemlich hin. Wir lasen den Kicker und unterhielten uns über das bevorstehende Wochenende. Immer noch im Gespräch passierten wir im IC2872 - Mannheim [II] und die ersten Frankfurter stiegen zu - Frankfurt [III] – Kassel [IIII] – Göttingen – Hannover[IIIII]. Die Fahrt neigte sich dem Ende und wir vernahmen einen deutlich Ruf aus dem Bordrestaurant - HEFEWEIZEN. Hier trafen wir auf die ersten HSV Fans die uns freundlichst mit „Ach da sind die, die auf den Sack bekommen“ begrüßten Im weiteren Verlauf entwickelte sich dank Olys KLO-Diplomatie ein wirklich nettes Gespräch [IIIIII]. Hamburger eben... Es ist nicht zu glauben. Die Zeiger auf der Bahnhofsuhr in Hamburg sprachen einen deutliche Sprache.

Pünktlich angekommen und gleich weiter zum Hotel einstecken. Inzwischen wundert es mich nicht dass auf der Hotel-HP keine Bilder von den Zimmer abgebildet sind. OK es war auch billig – Der einzige Trost, zumindest für mich als Schwaben! Oly und ich bezogen unsere Einzelzimmer. Nach kurzer Rücksprache mit Mojo beschlossen wir nicht weiter auf die AUTO-Fahrer zu warten und zogen los uns ein Stück Fleisch für den Teller zu suchen. Gefunden dann im Maredo am Millerntor wo wir beide uns genüsslich ein leckeres Steak einverleibten.

So gestärkt kann man es im Anschluss auch mit den nervenden Strip-Lotsen aufnehmen. Na Jungs, wollt Ihr nicht mal ein paar Brüstchen mit Sahne haben? Nein, Nein, Nein! Aber ich bin inzwischen ein routinierte Hamburgurlauber und guide Oly sicher über ruhige Parallelstraßen zum Hamburger Berg. Der Partymeile auf dem Kiez und unserem Ziel für den Freitag Abend. Jedoch hatten wir Anfänger wirklich die Uhrzeit ganz vergessen und vor 21:00 Uhr ist es schwer eine offene Lokation zu finden. Ha, aber wir hatten Glück. Das Bambi hatte bereits geöffnet. Naja zumindest so inoffiziell dass uns der Barkeeper ein Bier [IIIIIII]. Nach dem ersten Bier und Kickermatch mahnte uns der Barmann, er müsse nochmal kurz schließen müsste?! WIE? OK dann trinken wir besser aus. Quatsch Jungs lasst euch nicht stressen. Also dann eben langsamer. Oly hatte seines zuerst leer. Willst Du nochmal eins? Was denn nun? OK dann noch eines [IIIIIIIII]. Nach dem zweiten also, ich erinnere der Barmann wollte noch schließen, holten uns die AUTO-Fahrer ein und wir trafen uns im Bambi dass somit nicht mehr geschlossen wurde. Mit Frauke, Mojo und der restlichen Frankfurt-Boys machten wir uns auf die Socken, Pauli und den Hamburger Berg unsicher zu machen. Zuerst in der 3 Zimmer Wohnung [IIIIIIIIIII] und im Nachtlager [IIIIIIIIIIII]. Hier war für die meisten von uns inklusive für mich Endstation.

Zurück im Hotel fiel ich in einen ruhigen Schlaf. Ob ich von drei Punkten träumte kann ich nicht sagen. Ich glaube schon. Zumindest machte sich eine riesige Vorfreude auf den nächsten Tag in mir breit.

[Samstag]

Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück im Absurd in St. Pauli. Es war echt eine klasse Wahl und wir genossen den Kaffee und die feinen Brötchen. Frauke machte sich zwischenzeitlich auf die Socken ins Stadion. Mojo und ich gingen noch in Richtung Hafen. Wir genießen noch den Hamburger Hafen bevor es uns nochmals zum Hotel zieht. Während Mojo im Hotel bleibt gehe ich mit Oly nochmal los um zu frühstücken. Diesmal ins Miller einer netten Pauli-Bar. Auch gut. Endlich gibt der Tacho am Handgelenk Zeichen, dass es Zeit fürs Stadion wird. Also nichts wie los zum Hotel. Oly hat ja „kei Kad“ mal wieder ;).

Jetzt geht’s los. Wir sind in der S-Bahn auf dem Weg zur HSH Arena und gehen zu Fuß durch den Park. Als wir am Gästeblock ankamen trafen wir auch auf die ersten Münchner. Zuerst Stefan und später sahen wir auch Faisal der auf Grund seiner sozialen Ader, einen Eintracht FAN mit Handicap betreute und gemeinsam mit dem Kollegen durch das Drehkreuz ging [2 für 1]. Im Stadion gesellten wir uns zuerst zu den restlichen Münchner [Jule und Schnickschnacklos]. Die Plätzen waren klasse und die Stimmung auch. Mir war klar dass die nächsten 105 Minuten wirklich spannend werden... Die Vorfreud entsprechend groß.

Über das Spiel will ich nicht groß berichten. 0:0 gegen die Nordlichter spricht für die Eintracht. Dem habe ich nichts hinzuzufügen...

Leider musste Mojo und die Frankfurt-Boys direkt nach dem Spiel los. Auf dem Weg in Richtung Stadt skandierten wir noch „Wo ist euer Stareinkauf...“. Im Hotel angekommen, beschossen Oly und ich noch entspannt zum Italiener zu gehen um dort die weitere Planung des Abends zu besprechen. Leider muss ich sagen dass wir unisono die Meinung vertraten dass wir besser im Hotel aufgehoben sind als auf der Bembelbar. Müde vielen wir in Bett...

[Sonntag]

Der Tag begann mit einem frisch abgebrühtem leckeren Tee. Wieder im Miller. Leider litt ,die sonst klasse Lokation ,unter der penetrant meckernden „Möchtegernchefbedienung“ die eine sehr bemitleidenswerte Bardame ins Gebet nahm. Die Details spare ich mir hier. Nur eines … Wir hatten kalte Spiegeleier! UND DAS IST ZUM KOTZEN!

Oly und ich beendeten unsere Hamburg-reise mit einem Besuch der Landungsbrücken. Von dort ging es zum Bahnhof wo der ICE 579 pünktlich eintraf und uns sicher in die Heimat brachte. Ich muss schon sagen ich war verdammt froh als ich dann zu hause in meinem Bett lag.

 

In diesem Sinne. Auf ein Neues im nächsten Jahr!

 

Grüße Horst und Oly